Action in Oberbüren

Am letzten Samstag 1. September fand in Oberbüren die 1. Runde der Swiss Austria Masters im Kunstradfahren statt. Das internationale Starterfeld, es waren Sportler aus Deutschland, Tschechien, Österreich und der Schweiz anwesend, konnte mit teilweise sehr guten Leistungen überzeugen.

Aussergewöhnlich viele Starter gab es in der Kategorie der 4er. Dies ist insofern speziell, da es für eine erfolgreiche Mannschaft vier Sportler braucht, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Uzwil stellte vier der 10 startenden Mannschaften. Wortwörtlich einen Knall gab es beim ersten Uzwiler 4er, Elite Uzwil 2. Nach circa 2 Minuten kollidierten zwei Fahrerinnen – ein Hinterreifen verabschiedete sich aus dem Wettkampf. Das Programm wurde unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt – mit neuem Hinterreifen – fortgeführt. Es folgte sogleich der nächste Uzwiler 4er. Für die Junioren-Mannschaft war dies ein Test, um ihre Kür auf Wettkampftauglichkeit zu prüfen. Mit wenigen aber teuren Stürzen gingen sie von der Fahrfläche. Jetzt wissen die vier jungen Damen was sie in den nächsten Wochen, bis zum Saisonbeginn im Dezember, noch trainieren müssen. Als nächstes folgte der 4er Elite Uzwil 1, der das Publikum und das Kampfgericht gleich zu Beginn zum Schmunzeln brachte. Zwei Fahrerinnen haben nämlich ihre Kunsträder vertauscht, dies aber gerade noch vor Kürbeginn gemerkt und berichtigt. Die folgende Kür war ein Auf und Ab. Einige Passagen gelangen wie gewünscht, bei anderen wiederum gab es unnötige Stürze. Nach den 5min verliessen die Vier die Fläche ein wenig enttäuscht. Hatten sie sich doch nach guten Trainingseinheiten, ein besseres Resultat erhofft. Ebenfalls nicht auf Touren kam der 4er Rheineck/Uzwil. Stürze bei punktereichen Übungen führten am Schluss zu Zeitproblemen und einem nicht zufriedenstellenden Resultat. Sie erhoffen sich nun, nach weiteren Trainings, ein besseres Resultat am nächsten Wettkampf.

Besser lief es den restlichen Uzwilern: Die 1er-Fahrer Livia Niedermann und Lukas Burri zeigten schöne Küren mit einem sicherlich zufriedenstellenden Resultat. Auch das 2er Burri/Hammerschmidt konnte sowohl in der Vorrunde, als auch im Final abliefern und trotz eines Patzers eine gute Basis für die WM-Qualifikation legen.

Eine Rangliste gibt es erst am Schluss der drei Runden. Weiter geht es schon in 2 Wochen an der 2. Runde der Swiss Austria Masters. Dann geht es wieder nach Österreich, genauer gesagt nach Gisingen.

 
Alle Finalteilnehmer nach der Siegerehrung

Bericht von Michelle Haas
Fotos von René Schneider und Nicole Unternährer