Erhöhter Schwierigkeitsgrad am Pfungemer Pokal

Letzten Samstag 27. April, starteten 25 Uzwiler Kunstradfahrer am Pfungemer Pokal. An diesem internationalen Wettkampf sind alle Kategorien von Schülern bis Elite startberechtigt. Dementsprechend gab es einen langen Wettkampftag mit vielen verschiedenen Küren zu sehen. Viele Sportler konnten nach dem erfolgreichen Trainingslager vor zwei Wochen die Schwierigkeit ihrer Küren steigern und dies nun vor Publikum und Kampfgericht unter Beweis stellen.

Die Schüler waren als erste an der Reihe. Im 1er waren Sumaya, Jael, Livy und Salome zu sehen. Alle vier zeigten eine ansprechende Kür, so konnte Jael in ihrer Kategorie zuoberst aufs Podest steigen und Livy fuhr eine neue Bestleistung heraus. Der 4er Einrad konnte dank den mehr eingereichten Punkten eine neue Bestleistung herausfahren. Ebenfalls gut lief es dem 4er Kunstrad Schüler. Sie erreichten mit einer schönen Kür eine neue Bestleistung und ihre Trainerin ist sehr zufrieden, auch wenn es ganz knapp nicht für die Limite zur Qualifikation für die Schweizermeisterschaft gereicht hat. Die 6 Einrad-Fahrerinnen in der Schülerkategorie konnten ihre neue, schwierige Kür mit wenigen Fehlern gut umsetzen.

Am Nachmittag ging es dann mit der Junioren-Kategorie weiter. Lea Schönenberger präsentierte dem Publikum eine gewohnt schöne Kür und kam trotz ein paar Patzern mit einem Lächeln von der Fläche. Chaima, Elena, Geraldine und Lea (4er Uzwil 2) zeigten eine solide Kür mit wenigen Fehlern ganz nahe an ihrer persönlichen Bestleistung. Der zweite Uzwiler Junioren-Vierer nutzte diesen Wettkampf zusammen mit dem Nationalkader als Vorbereitung für die kommenden Länderkämpfe und die EM Ende Mai. Ihre Kür glückte grösstenteils sauber und schön, leider verhinderten wenige Stürze mit viel Punktabzug ein besseres Resultat. Trotzdem sind sie sehr positiv gestimmt, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

Zum Schluss waren noch die Starter der Elite dran, für die der Wettkampf eine Standortbestimmung war, da ihre Saison erst Ende August beginnt. Der 4er Rheineck/Uzwil zog einen schwarzen Tag ein. Besser lief es Lukas Burri im Einzel, er zeigte eine solide Kür mit wenigen Fehlern. Auch zusammen mit Fabienne Hammerschmidt im 2er offen lief es gut. Abgesehen von ein paar Unsicherheiten bei den Standdrehungen zeigten sie eine saubere, schöne Kür mit Höchstschwierigkeiten.

Nun geht es für alle Altersklassen nächsten Samstag 4. Mai nach Rheineck an den Teamwettkampf. Dort werden die Uzwiler in Teams bestehend aus je vier Startnummern um den Titel «Bestes Team» kämpfen. So, dass sie sich dann im November am 100-Jahr Jubiläum als Schweizer Verein mit den besten Teamsportlern präsentieren können.

Bericht von Michelle Haas
Fotos von Nicole Unternährer