Vom 21-23. November 2014 fanden die Hallenradsport Weltmeisterschaften im tschechischen Brünn statt. Alle Uzwiler Sportler zeigten eine gute bis sehr gute Leistung. Begleitet wurden die Sportler von vielen Schweizer Fans, rund davon aus Uzwil.
Mittelfeld-Klassierung für Burri/Hammerschmidt
Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt eröffneten den Wettkampf für das Schweizer Team. Die beiden starteten in der Kategorie 2er offene Klasse. Der Anfang der Kür gelang, jedoch haperte es gegen den Schluss. Die beiden Ostschweizer mussten sich schlussendlich von der Konkurrenz aus der Slovakei ganz knapp schlagen lassen. Nur etwas mehr als ein Zehntel trennte die Zwei von Platz 6. So wurde es das gute Mittelfeld für Luki und Fabienne, die somit Platz 7 belegten.
Sensationelle Leistung von Gamper/Nägelel im 2er Frauen
Fabienne Gamper und Rahel Nägele zeigten starke Nerven und erreichten mit einer sehr sauberen und sicheren Kür eine neue persönliche Bestleistung. Knapp verpassten die beiden den Finalstartplatz der besten vier Teams.
Uzwiler Lukas Burri mit Glanzleistung
Der Uzwiler Lukas Burri zeigte in Brünn sein ganzes Können und lieferte eine Top-Leistung ab. Dank seiner sehr sauberen Fahrweise gab es kaum Punkteabzug. Der Ostschweizer konnte mit einer guten Endpunktzahl einige Konkurrenten überholen und belegte den 5. Schlussrang. Ebenfalls eine beachtliche Darbietung zeigte Yannick Martens in der Vorrunde, der sich damit als dritter für das Finale qualifizierte. Der Finaldurchgang wollte ihm aber nicht gleich gut gelingen und er verlor Bronze an den Athleten aus Hong Kong. Platz 1 und 2 gingen an Deutschland.
Gold für den Sirnacher Kunstrad-Vierer
Céline Burlet, Falvia Zuber, Melanie Schmid und Jennifer Schmid erreichten an der WM in Tschechien ihr Ziel und wurden mit einem sensationellen Programm Weltmeisterinnen im 4er Kunstradfahren. Trotz einem Fehler am Anfang ihrer Kür behielten sie die Nerven und zeigten all ihr Können und meisterten die anspruchsvolle Kür ausgezeichnet. Die vier Frauen aus Sirnach hielten der Konkurrenz stand und schlugen Deutschland mit 5 Punkten Abstand, die somit mit Silber Vorlieb nehmen mussten. Knapp wurde es zwischen Österreich und der Slovakei: Die beiden Teams trennte schlussendlich ein Zehntel. Mit etwas Wettkampfglück ergatterte das 4er Team aus Österreich Bronze.