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Am vergangenen Samstag, 07. Mai, traf sich die Schweizer Kunstradszene in Rheineck für den Teamwettkampf. Am grössten Wettkampf des Jahres starten jeweils vier Startnummern in einem Team und kämpfen so gemeinsam mit VereinskollegInnen für ihr Team um den Sieg. Uzwil war mit drei Teams, von insgesamt 30 Teams, gut vertreten. Das beste Uzwiler Team landete leider knapp neben dem Podest und wurde Vierte. Die weiteren Teams klassierten sich auf dem 8. beziehungsweise 26. Rang.

Da aus den 30 Teams in etwa 120 SportlerInnen und dementsprechend viele Startnummern resultierten, dauerte der Wettkampf den ganzen Tag auf zwei Fahrflächen. Die 23 Uzwiler Sportlerinnen starteten also über den ganzen Tag verteilt für ihre Teams. Für Kunstradfahren Uzwil war es ein Auf und Ab von guten und weniger guten Darbietungen. Den Anfang machten Sumaya aus dem Team «Hot Dögger» und der 4er Schüler Uzwil 3 aus dem Team «Kebabtschitschi». Sumaya konnte nicht ihre beste Leistung zeigen, war aber auch nicht unzufrieden mit ihrer Kür. Im Gegensatz dazu, durfte der 4er Uzwil 3 eine neue Bestleistung feiern. Ebenfalls gut lief es dem 4er Junioren Uzwil/Rheineck, die eine sehr schöne Kür zeigen konnten. So konnten sie ihrem Team «Ävoucädou» viele Punkte bescheren und sich ein gutes Gefühl für den Länderkampf nächste Woche holen. Ebenfalls sehr zufrieden mit ihrer Leistung war Livy (Team Hot Dögger), auch wenn sie ihre Bestleistung knapp nicht überbieten konnte. Eine klare neue Bestleistung dank sturzfreier Kür erreichte dafür der 4er Schüler 2 (Team Kebabtschitschi), worüber sie sehr glücklich waren.

Nach der Mittagspause gingen der 4er Schüler 4 und später auch der 6er Schüler (beide Team Kebabtschitschi) mit einer neuen Kür an den Start. Dies und die unbekannte Halle brachte einige kleinere Schwierigkeiten mit sich, die viele Punkte kosteten. Sie machen aber stetig Fortschritte und werden dies sicherlich auch am nächsten Wettkampf zeigen können. Direkt nacheinander durften Salome (Team Ävoucädou) und Jael (Team Hot Dögger) ihre Kür dem Kampfgericht präsentieren. Bei beiden gab es für die Kampfrichter wenig zu tun, da ihre Küren sehr sauber und schön gezeigt wurden. Salome zeigte auch ein neues Element, welches ihr problemlos gelang. Mehr Arbeit für die Kampfrichter gab es dann bei der Darbietung vom 4er Schüler 1 (Team Hot Dögger). Sie kamen gegen Ende ihrer Kür etwas unter Zeitdruck, weshalb es dann unruhig und nicht mehr so sauber gefahren war. Bis zur Schweizermeisterschaft in zwei Wochen werden sie die nötige Sicherheit durch gute Trainings hoffentlich noch bekommen. Für den 4er Elite (Team Ävoucädou) zählte das Resultat für die Qualifikation zur Elite-Europameisterschaft, weshalb sie grosse Erwartungen an sich selbst hatten. Die Kür war auch sehr schön anzuschauen, leider schlichen sich aber Stürze und technische Fehler ein, die ein Top-Resultat verhinderten. Nächsten Samstag steht der letzte Qualifikationswettkampf an, wo die Entscheidung fällt, wer die Schweiz vertreten darf. Den Abschluss des Tages machte die Elite-Fahrerin Lea (Team Ävoucädou). Sie zeigte eine Kür auf hohem Niveau, aber mit technischen Unsauberkeiten. Den Kampfrichter entgingen diese natürlich nicht, weshalb auch ihr Resultat nicht ganz ihren Erwartungen an sich selbst entsprach.

Schlussendlich wurde die ausgefahrene Punktzahl jedes Starters mit einem Faktor multipliziert, je nach Kategorie und Disziplin, um so einen fairen Vergleich möglich zu machen. Das Team «Ävoucädou» rangierte sich knapp neben dem Podest als Vierte, während das Team «Hot Dögger» den Achten und das Team «Kebabtschitschi» den 26. Rang belegten. Alles in allem war es ein gelungener Anlass mit fast allen aktiven Kunstradfahrerinnen und Kunstradfahrern aus der Schweiz. Für ein paar Uzwiler Mannschaften geht es fast nahtlos weiter mit wichtigen Wettkämpfen. Am kommenden Samstag findet der Junioren-Länderkampf Schweiz gegen Österreich und Frankreich mit dem 4er Uzwil/Rheineck statt. Direkt im Anschluss kämpft der 4er Elite am Qualifikationswettkampf um das Ticket für die Elite-Europameisterschaft.

Bericht von Michelle Haas
Fotos von Andreina Böhi