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Am vergangenen Wochenende, 21. und 22. Januar, fanden in Pfungen die zwei Runden des Regio Cups Nord-Ost im Kunst- und Einradfahren statt. Gleichzeitig gilt diese Wettkampfs-Reihe auch als Kantonalmeisterschaft für die Kantone Schaffhausen, Thurgau und St. Gallen. Für alle Schüler- und Juniorensportlerinnen war das die letzte Möglichkeit sich für den diesjährigen Swiss Cup zu qualifizieren. Zusätzlich war es für alle eine Standortbestimmung zu Beginn des neuen Jahres und Trainer und Sportlerinnen konnten sehen, woran sie in den nächsten Trainings noch arbeiten müssen.

Als erste Uzwilerinnen war der 4er Einrad mit Luisa, Svenja, Mia und Finja am Start. Sie hatten am Anfang Orientierungsprobleme, konnten diese aber als Team gut lösen. So haben sie am Samstag eine gute Leistung erreicht. Am Sonntag konnten sie ihre Fehler vom Samstag verbessern. Es war ein sehr schöner Auftritt mit wenigen Unsicherheiten. Sie konnten über das gesamte Wochenende hinaus den sechsten Rang herausfahren. Ebenfalls eine gute Leistung konnte der 4er Einrad 2 zeigen. Samira, Elin, Laura und Bana zeigten am Samstag eine schöne Kür und konnten eine grossartige neue Bestleistung mit nach Hause nehmen. Am Sonntag bestätigten sie diese Leistung und verpassten mit einer erneuten Bestleistung die Qualifikation für den Swiss Cup um wenige Zehntel-Punkte. Sie erreichten den vierten Schlussrang. Neben dem Start in der 4er Kategorie sind viele der Sportlerinnen (Elin, Mia, Svenja, Bana, Samira und Laura) auch im 6er Einrad gestartet. Dieser konnte dank einer sturzfreien Kür eine neue Bestleistung erzielen. Am Sonntag hatten diese sechs einige Unsicherheiten mehr, was in mehr Abzug resultierte. Es war ein erfolgreiches Wochenende für die Einradmannschaften des Kunstradfahren Uzwil.

Der 4er Kunstrad mit Stella, Josina, Savina und Romina fuhr am Samstag eine schöne Kür. Sie hatten bei einer neuen Schwierigkeit eine Unsicherheit, konnten aber trotzdem eine neue Bestleistung herausfahren, worüber sich die Sportlerinnen sehr gefreut haben. Am Sonntag gab es leider mehr Fehler als am Samstag, sie konnten aber trotz allem eine schöne Kür zeigen. Mit dieser Leistung gewannen sie den Regio-Cup und konnten gleich auch die Medaille der Kantonalmeisterinnen entgegennehmen. Der 4er Juniorinnen hat es den jüngeren Vereinskameradinnen nachgemacht. Auch Salome, Jael, Livy und Sumaya erreichten eine sehr gute Leistung. Sie steigerten sich im Vergleich zum Weihnachtsmeeting und konnten am Sonntag eine neue Bestleistung erzielen. Diese Mannschaft gewann den Wettkampf in ihrer Kategorie und auch sie konnten sich somit den Titel der Kantonalmeisterinnen holen.

Neben den vielen Mannschaften waren auch vier Sportlerinnen in der 1er Kategorie am Start. Sumaya hatte am Samstag mehrere Unsicherheiten in Kraftbildern und zeigte auch am Sonntag eine eher unruhige Kür. Sie konnte diese Standortbestimmung nutzen und weiss nun, wo sie in den kommenden Trainings den Fokus setzen muss. Sie erreichte den vierten Schlussrang. Trotz ihrer Nervosität haben bei Jael am Samstag alle neuen Figuren geklappt und sie konnte ihre Bestleistung überbieten. Diese neue Bestleistung hielt sich nicht lange, denn bereits am Sonntag konnte sie mit einer souveränen Kür dank weniger Nervosität eine neue Bestleistung aufstellen. Mit dieser Leistung erreichte sie den ersten Platz und wurde Kantonalmeisterin. Livy war an diesem Wochenende leider nicht ganz fit und konnte dadurch an beiden Tagen nicht ihr volles Potential abrufen. Somit erreichte sie schliesslich den 5. Rang. Ihre Mannschaftskollegin Salome konnte an diesem Wochenende einen Meilenstein in ihrer bisherigen Karriere erreichen. An beiden Tagen standen am Ende dank zwei guten Küren noch über 100 Punkte auf der Anzeigetafel. Somit wurde sie 2. und konnte als Kantonalmeisterin nach Hause gehen.

Nach diesen zwei anstrengenden Tagen konnten alle Sportlerinnen müde, aber glücklich von Pfungen nach Hause reisen. Alle können nach dieser Standortbestimmung gemeinsam mit ihren Trainerinnen für die nächsten Herausforderungen trainieren. Bis zum nächsten Wettkampf am 11. März bleibt genügend Zeit, um Unsicherheiten aus dem Weg zu schaffen und bereits gute Leistungen erneut zu toppen.

Bericht von Stella Stoppini und Stefanie Haas
Fotos von Andreina Böhi und Michelle Haas